18.01.2021

Warnung vor Betreten der Eisflächen

Die Feuerwehr warnt vor dem Betreten der Eisflächen. Die Tragfähigkeit des Eises gibt es noch nicht her, dass Personen das Eis gefahrlos betreten können.

Warnung vor Betreten der Eisflächen
Warnung vor Betreten der Eisflächen
Warnung vor Betreten der Eisflächen
Warnung vor Betreten der Eisflächen
Warnung vor Betreten der Eisflächen

Aufgrund der kalten Temperaturen bilden sich derzeit auf den Seen in und um Brandenburg an der Havel langsam Eisschichten.

Vor allem an dunklen Stellen kann das Eis zu dünn sein - hier droht Einbruchgefahr. Betreten Sie nur Eisflächen, die mindestens zehn bis 15 Zentimeter dick sind.

Obwohl die Temperaturen zum Wochenende wieder steigen sollen, wurden dennoch heute die Hilfsmittel zur Eisrettung von den Kollegen überprüft. Zuvor gab es noch eine theoretische Unterweisung in der Fahrzeughalle.

Hier die Tipps der Feuerwehr Brandenburg, wie sie sich zu verhalten haben, wenn sie dennoch in das Eis einbrechen oder eine Person retten müssen, die im Eis eingebrochen ist:

  • Wenn das Eis knistert und knackt, Risse aufweist oder schwallweise Wasser auf die Oberfläche tritt: nicht betreten. Wenn Sie bereits auf dem Eis sind: flach hinlegen, um das Gewicht auf eine größere Fläche zu verteilen, zum Ufer robben (möglichst wenig ruckartige Bewegungen).
  • Vor allem an dunklen Stellen kann das Eis zu dünn sein - hier droht Einbruchgefahr. Betreten Sie nur Eisflächen, die mindestens 10 bis 15 Zentimeter dick sind.
  • Helfer sollten sich nicht selbst in Gefahr bringen: Die Eigensicherung muss beachtet werden (Leinen/Schwimmweste), nicht zu weit hinaus wagen.
  • Wer zum Helfen die Eisfläche betritt, sollte dafür eine Unterlage (Leiter, Bretter, Gartenzäune, umgedrehte Tische oder Bänke, Türen) verwenden, um das Gewicht zu verteilen. Eine quer über die Einbruchstelle gelegte Unterlage macht es leichter, die eingebrochene Person zu retten. Ein Hilfsmittel können auch an Gewässern aufgehängte Rettungsringe sein.
  • Gerettete in warme Decken hüllen, vorsichtig erwärmen

Bei Feststellung einer erforderlichen Eisrettung, sofortige Alarmierung der Feuerwehr unter der Rufnummer 112, denn sie gewährleistet schnelle Hilfe