Pressemitteilung vom 16.09.2026
Im Rahmen unserer wöchentlichen Ausbildung stand diesmal das Thema technische Tierrettung auf dem Dienstplan.
Dabei beschäftigten wir uns mit den besonderen Herausforderungen, die bei der Rettung größerer Tiere entstehen können.
Als Übungsobjekt diente ein lebensgroßes Pferdemodell aus Kunststoff. Durch seine realistische Größe konnten verschiedene Einsatzszenarien praxisnah dargestellt und die notwendigen Handgriffe unter möglichst realistischen Bedingungen geübt werden.
Ein Schwerpunkt der Ausbildung lag auf dem sicheren und schonenden Umgang mit dem Tier. Bei einer Tierrettung gilt es nicht nur, das Tier möglichst schnell aus seiner Zwangslage zu befreien, sondern gleichzeitig die Gefahren für Einsatzkräfte und Tier zu minimieren. Hierfür wurden verschiedene Möglichkeiten der Sicherung, Stabilisierung und technischen Rettung besprochen und praktisch ausprobiert.
Die Einsatzkräfte konnten dabei den Umgang mit den zur Verfügung stehenden Rettungs- und Sicherungsmitteln trainieren und verschiedene Vorgehensweisen miteinander vergleichen. Ebenso wurde auf die notwendige Kommunikation innerhalb der Mannschaft und eine strukturierte Einsatzplanung Wert gelegt.
Die Ausbildung zeigte einmal mehr, dass technische Hilfeleistung bei Tierrettungen besondere Anforderungen an die Einsatzkräfte stellt. Durch regelmäßiges Training können Abläufe gefestigt und im Ernstfall sicherer und routinierter umgesetzt werden.
Eine lehrreiche Ausbildung, bei dem das Pferdemodell zwar nicht ganz so viel Eigeninitiative zeigte wie ein echtes Tier, dafür aber geduldig jede Übung über sich ergehen ließ.



