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Rettungsdienstfortbildung: praxisorientiert und gemeinsam stark

Pressemitteilung vom 24.09.2026

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Eine Mime mit blutverschmiertem Gesicht
Arbeiten an Schweinehaut
Ausbildung am Funkgerät an einem großen Tisch
Mime liegt auf dem Boden und zwei Personen knien daneben
Eine Schweinehaut eingespannt zwischen Holz
Mehrere Personen sitzen an einem Tisch
Arbeitswerkzeug
Brandübung auf der Wise mit mehreren Personen und einer Feuerschale
Arbeiten an der Schweinehaut
Arbeiten an der Schweinehaut

Eine besondere Fortbildungsveranstaltung des Rettungsdienstes der Stadt Brandenburg an der Havel stand deshalb ganz im Zeichen der Praxisorientierung und der interprofessionellen Zusammenarbeit.

Die Versorgung schwerverletzter Patientinnen und Patienten stellt das Einsatzpersonal immer wieder vor besondere Herausforderungen. Umso wichtiger sind regelmäßige, realitätsnahe Fortbildungen, bei denen Wissen aufgefrischt, Handlungsabläufe trainiert und die Zusammenarbeit im Einsatz geübt werden.

Engagierte Ausbilderinnen und Ausbilder aus der Notärzteschaft, dem Kreis der Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter sowie Kolleginnen und Kollegen der Wachabteilungen hatten fünf abwechslungsreiche Praxistationen vorbereitet. Nach einer theoretischen Einführung durch den Ärztlichen Leiter ging es unmittelbar in die praktische Umsetzung.

Mit dabei waren Notärztinnen und Notärzte, Rettungsfachpersonal des DRK, der JUH und der Feuerwehr sowie Helferinnen und Helfer der im Katastrophenschutz mitwirkenden Hilfsorganisationen DRK, JUH und DLRG.

An den einzelnen Stationen warteten realitätsnahe Einsatzszenarien und anspruchsvolle Aufgaben. Täuschend echt geschminkte Mimen mussten untersucht und ihre Verletzungen richtig eingeschätzt werden. Dabei galt stets der Grundsatz „Zuerst behandeln, was zuerst tötet.“ Darüber hinaus wurde die Vorbereitung einer Notfallnarkose trainiert und die Durchführung einer Thoraxentlastung am Schweinemodell praktisch geübt.

Auch die Kommunikation kam nicht zu kurz. Die Kenntnisse im Einsatzfunk wurden aufgefrischt und praktisch angewendet. An einer weiteren Station galt es, einen Entstehungsbrand fachgerecht und sicher mit dem Feuerlöscher zu bekämpfen.

Der hohe Praxisanteil, die realitätsnahen Szenarien und die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Einsatzkräfte sorgten für eine engagierte und motivierte Atmosphäre. Alle Beteiligten konnten dabei ihre Kenntnisse vertiefen, Abläufe trainieren und wertvolle Erfahrungen für den Einsatzalltag sammeln.

Das gemeinsame Fazit am Ende der Fortbildung fiel entsprechend positiv aus: So sollte Ausbildung sein, praxisnah, abwechslungsreich und gemeinsam.

Denn von gut ausgebildeten und hochmotivierten Einsatzkräften profitieren am Ende vor allem diejenigen, auf die es ankommt: die Patientinnen und Patienten, die im Notfall auf schnelle, kompetente und professionelle Hilfe angewiesen sind.