Im Rahmen unseres regelmäßigen Ausbildungsdienstes führte die dritte Wachabteilung heute eine praxisnahe Übung zur technischen Hilfeleistung bei einem Gefahrstoffunfall durch.
Ziel der Ausbildung war es, das sichere und strukturierte Vorgehen unter besonderen Schutzmaßnahmen zu trainieren sowie bestehende Abläufe weiter zu festigen.
Als Einsatzszenario wurde ein beschädigtes 200-kg-Fass mit austretender, giftiger Flüssigkeit angenommen. Unter Einsatz von Chemikalienschutzanzügen gingen unsere Einsatzkräfte systematisch vor: Zunächst wurde eine verletzte Person zügig aus dem Gefahrenbereich gerettet. Parallel dazu erfolgte die Erkundung der Lage sowie die Aufnahme wichtiger Informationen zum austretenden Stoff.
Im weiteren Verlauf übernahm ein Trupp unter entsprechender Schutzkleidung das Abdichten des beschädigten Behälters. Anschließend wurde das Fass fachgerecht gesichert und in ein geeignetes Überfass umgelagert.
Nach erfolgreichem Abschluss der Einsatzmaßnahmen wurden alle eingesetzten Kräfte am eingerichteten Dekontaminationsplatz ordnungsgemäß dekontaminiert.
Die Übung trug maßgeblich dazu bei, die Handlungssicherheit im Umgang mit Gefahrstoffen zu stärken und die Zusammenarbeit innerhalb der Wachabteilung weiter zu optimieren.
Routine im Training – Sicherheit im Einsatz




