Historisches: Luftangriff auf Brandenburg an der Havel – Feuerwehr im Einsatz am 31. März 1945

Pressemitteilung vom 31.03.2025

Zerstörtes Paulikloster am Ende des Zweiten Weltkrieges, Blick aus dem Temnitz, 1945
Blick auf Zerstörungen der St. Gotthardt, 1945
Blick auf das zerstörte Saldria-Gymnasium an der Havel, 1945

Heute vor 80 Jahren waren auch sechs Feuerwehrmänner unter den zahlreichen Opfern

Heute vor genau 80 Jahren um 09:40 Uhr, einem Ostersonnabend, wurde Brandenburg an der Havel von 265 B-17 Bombern der US-amerikanischen Luftwaffe angegriffen. Dieser Luftangriff traf die Stadt schwer und führte zu erheblichen Zerstörungen und zahlreichen Opfern. Insgesamt verloren 552 Menschen ihr Leben, darunter auch sechs Feuerwehrmänner, die während ihres Einsatzes ihr Leben verloren.

Die Feuerwehr von Brandenburg an der Havel war auch in diesen letzten Kriegsmonaten immer wieder gefordert, bei Luftangriffen Brände zu löschen und Menschen aus den Trümmern zu bergen. Die Zerstörungen waren groß, doch der Mut und die Entschlossenheit der Feuerwehrmänner blieben ungebrochen.

Der Verlust der sechs Feuerwehrmänner ist ein trauriges Kapitel in der Geschichte des Stadtfeuerwehrwesens. Ihr Engagement und ihre Bereitschaft, auch unter extremen Gefahren zu helfen, sind bis heute in Brandenburg unvergessen. Der 31. März 1945 bleibt ein Tag, an dem die Stadt nicht nur die Zerstörung durch den Angriff erlebte, sondern auch das Opfer vieler Menschen, die sich für das Wohl der Gemeinschaft einsetzten.

Wir danken Herrn Hesky, der uns bei dem Bericht historisch begleitet hat. Einer der gefallenen Feuerwehrmänner war sein Onkel.

Bildquelle: Stadtmuseum Brandenburg an der Havel