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B: Gebäude-Groß

Pressemitteilung vom 23.06.2026

Drehleiter im Einsatz am brennenden Gebäude
Die Feuerwehr bei der Arbeit, zwei Drehleiter sind beim Löschvorgang
Einsatzleitwagen und Feuerwehrmann steht an der Taktiktafel
Zwei Feuerwehrmänner auf der DL mit einem Polizisten am Fenster

Ort: Wilhelmsdorfer Kreuzung/ Otto-Sidow-Straße
Datum: 22.06.2026
Uhrzeit: 03:46 Uhr
Explosion und Wohnungsbrand in Mehrfamilienhaus

In den frühen Morgenstunden des 22. Juni 2026 wurden die Feuerwehr und der Rettungsdienst zu einer Explosion mit anschließendem Brand in einem Mehrfamilienhaus alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand eine Wohnung im 2. Obergeschoss bereits in Vollbrand. Durch die Explosion wurden Trümmerteile weit über das Gebäude hinausgeschleudert und verteilten sich bis auf die Fahrbahn und in den Innenhof. Aufgrund der Vielzahl eingesetzten Einsatzmittel und zum Eigenschutz musste die betroffene Straße für die Dauer der Einsatzmaßnahmen vollständig gesperrt werden.

Mehrere Bewohnerinnen und Bewohner wurden durch die Feuerwehr in Sicherheit gebracht. Eine Rettung erfolgte über die Drehleiter. Parallel hierzu wurde die Brandbekämpfung eingeleitet, um eine Ausbreitung des Feuers auf weitere Gebäudeteile zu verhindern.

Der Einsatz stellte die Kräfte vor besondere Herausforderungen. Im Verlauf der umfangreichen Lösch-, Rettungs- und Sicherungsmaßnahmen wurden zwei Kameraden der Feuerwehr leicht verletzt. Sie wurden umgehend medizinisch versorgt. Wir wünschen den verletzten Einsatzkräften eine schnelle und vollständige Genesung.

Die Einsatzmaßnahmen konnten nach rund elf Stunden erfolgreich beendet werden. Durch den Rettungsdienst wurden sieben Patienten in ein Krankenhaus eingeliefert und weitere Betroffene vor Ort betreut. Insgesamt 16 Familien aus diesem und einem Nachbarhaus wurden evakuiert Anschließend erfolgten Nachlöscharbeiten sowie die Sicherung der Einsatzstelle.

Wir danken den Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Brandenburg an der Havel, insbesondere den Einheiten aus Brandenburg, Göttin und Kirchmöser, die an der Einsatzstelle tätig wurden. Ein weiterer Dank gilt den Kräften aus Gollwitz und Wust, die durch die Übernahme der Wachbesetzung einen wichtigen Beitrag zum Einsatzerfolg geleistet haben.

Darüber hinaus bedanken wir uns beim Rettungsdienst und beim Katastrophenschutz, insbesondere des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) sowie an die unterstützenden Rettungskräfte des Landkreises Potsdam-Mittelemark. Ebenso bedanken wir uns beim Technischen Hilfswerk (THW), dem Einsatznachsorgeteam, den Notfallseelsorgeteam der Landkreise Potsdam-Mittelmark und Havelland sowie der Polizei für ihre wertvolle Unterstützung und die hervorragende Zusammenarbeit.

Nur durch das professionelle und engagierte Zusammenwirken aller beteiligten Organisationen konnte dieser herausfordernde Einsatz erfolgreich bewältigt werden.

Eingesetzte Technik:

  • 1x ELW
  • 4x (H)LF
  • 2x DLK
  • 1x TLF
  • 1x RW
  • 1x WLF mit AB Atemschutz
  • 7x GW
  • 3x KdoW
  • 6x MTW
  • 5x RTW
  • 2x NEF
  • 3x KTW Typ B
  • 1x Rettungsbus DRK

Insgesamt waren somit 37 Einsatzfahrzeuge durch Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz am Einsatzort vertreten.

Bilder mit freundlicher Genehmigung vom Meetingpoint Brandenburg