08.05.2020

Sanierungsarbeiten an der Luftrettungsstation

Christopher 35 bekommt vorübergehend einen neuen Standtort.

Zi­vil­schutz-Hub­schrau­ber, Typ EC 135 T2i

Wegen erforderlicher Sanierungsarbeiten der Landefläche und des Gebäudes an der Luftrettungsstation Christoph 35 nahe dem Städtischen Klinikum Brandenburg auf dem Marienberg ist die vorübergehende Verlegung der Luftrettungsstation erforderlich.

Die Stadt Brandenburg hat nach Prüfung mehrerer Standorte entschieden, dass die Luftrettungsstation ab dem 11.05.2020 für ca. drei Monate bis zur Fertigstellung der Sanierungsmaßnahmen am Marienberg zu dem jüngst in Betrieb genommenen Hubschrauber-Sonderlandeplatz am Asklepios Fachklinikum Brandenburg verlegt werden soll.

Auch wenn die Luftrettungsstation des Christoph 35 nur vorübergehend am Asklepios Fachklinikum Brandenburg als Interimslösung betrieben werden soll, gehen mit ihrer Einrichtung gewisse infrastrukturelle Anforderungen an die Flugplatzanlage einher, deren Planung und Bewältigung der zuständigen Gemeinsamen Oberen Luftfahrtbehörde Berlin-Brandenburg (GOLBB) im Rahmen einer Änderungsanzeige nach § 41 i.V.m. § 53 der Luftverkehrs-Zulassungs-Ordnung darzulegen waren.

Unter anderem wurden ein Hangarzelt über einen Antrag auf Amtshilfe von der Bundeswehr, mobile Fahrbahnplatten vom THW Brandenburg an der Havel und ein Tankwagen von der Bundespolizei bereitgestellt. Auch die Stadt Brandenburg an der Havel unterstützte im großen Umfang dieses Projekt. So war vor allem GLM (Grundstücks- und Liegenschaftsmanagement), der Bauhof, die FG Straßen und Brücken und alle zu beteiligenden Ämter stark involviert und ausführende Stellen. Die übergeordnete Organisation und die Koordinierung inkl. Beantragung aller Genehmigungen erfolgte durch den FB Feuerwehr und Rettungswesen.