01.09.2020

Einweihung des sanierten Landeplatzes am Marienberg

Am 01.09.2020 begrüßte Mathias Bialek, Fachbereichsleiter Feuerwehr und Rettungsdienst, die geladenen Gäste zur Einweihung des sanierten Landeplatzes für den Zivilschutzhubschrauber Christoph 35 an der Luftrettungsstation am Marienberg.

Zunächst wurde kurz zur Geschichte der Luftrettung in Deutschland berichtet, bevor Bialek zu den Baumaßnahmen Stellung bezog. Ein sehr komplexes Bauvorhaben ist unter teilweise widrigen Umständen, wie beispielsweise der SARS-CoV-2 Pandemie, im geplanten Zeitraum durchgeführt worden.

Dieses Gemeinschaftsprojekt war für die Fachgruppe 66 - Straßen und Brücken, für die Fachgruppe 29 – Gebäude-und Liegenschaftsmanagement, Johanniter-Unfall-Hilfe e. V., Technische Hilfswerk, Bundeswehr, Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg, den Ärztlichen Leiter des Rettungsdienstes sowie für den FB 37 – Feuerwehr und Rettungswesen ein enormer Kraftakt.

Zu Beginn der Planung dieser Baumaßnahme ist lediglich von einer Sanierung der Landefläche und des Hangardaches ausgegangen worden. Im Zuge der Prüfung aller Gegebenheiten musste festgestellt werden, dass es sich u. a. um einen Neubau der Landefläche handeln wird.

Außerdem wurde eine Erneuerung der Tankanlage durchgeführt und eine umfangreichere

Löschmittelbereitstellung gemäß der Auflagen geplant.

Darüber hinaus wurde mit Beantragung der Genehmigungsänderung des Hubschrauber-Sonderlandeplatzes Klinikum Brandenburg die bislang noch nicht vorhandene Betriebspflicht auferlegt, die besagt, dass ein von der Gemeinsamen Oberen Luftfahrtbehörde Berlin-Brandenburg zugelassener Ausweichlandeplatz nach § 6 Luftverkehrsgesetz  zu stellen sei. Ein Ausweichplatz für den Rettungshubschrauber fand man schließlich auf dem Gelände des Asklepiosfachklinikums. Am dort errichteten provisorischen Hangar wirkten z.B. die Bundeswehr und das THW mit, doch nicht alles lief immer reibungslos. So bekam man beispielsweise ein Zelt geliefert, durch dessen Tor kein Hubschrauber passte. Hier wirkten die Kollegen der Berufsfeuerwehr mit großem Engagement und Ideenreichtum mit, so dass schlussendlich der Rettungshubschrauber Christoph 35 in das Zelt passte und durchgängig verfügbar war.

Auch für das Personal war dies eine herausfordernde Zeit mit vielen zusätzlichen Aufgaben. Das Klinikum stellte den mitfliegenden Notarzt am Ausweichplatz bereit und musste auf dessen Mitarbeit im Krankenhausbetrieb während der Dauer der Baumaßnahme verzichten.

Der Fachbereichsleiter, Mathias Bialek, dankt allen Akteuren für ihre Unterstützung bei diesem Projekt. Besonderer Dank geht an die Mitarbeiter der FG 66, FG 29, der Kämmerei und natürlich seinen Mitarbeitern der Feuerwehr und Rettungswache insbesondere der FG 37.1 und der Wachabteilung sowie den Piloten, HEMS und Notärzten. Alle haben teilweise sehr kurzfristig auf Unwägbarkeiten reagiert.

Im Anschluss gab es für die geladenen Gäste Kaffee und Kuchen und man konnte sich den sanierten Landeplatz ansehen.