Trotz der außergewöhnlichen Wetterlage mit Temperaturen von über 40 °C blieb das Einsatzaufkommen im Zuständigkeitsbereich der Regionalleitstelle Brandenburg insgesamt auf einem erwartbaren Niveau.
Eine signifikante, unmittelbar hitzebedingte Zunahme der Einsätze konnte im Betrachtungszeitraum nicht festgestellt werden.
Nach Einschätzung der Regionalleitstelle haben viele Bürgerinnen und Bürger die ausgesprochenen Hitzewarnungen beachtet und ihr Verhalten den außergewöhnlichen Witterungsbedingungen angepasst. Dies dürfte dazu beigetragen haben, dass ein deutlicher Anstieg des Einsatzgeschehens ausblieb.
Im Bereich der Feuerwehr war hingegen eine erhöhte Anzahl an Vegetationsbränden zu verzeichnen. Einsatzschwerpunkt war der größere Waldbrand bei Wollin, der einen umfangreichen Feuerwehreinsatz erforderte.
Darüber hinaus kam es infolge der anhaltenden Hitze zu Schäden an der Verkehrsinfrastruktur, insbesondere auf der Bundesautobahn 2. Diese Ereignisse führten jedoch zu keinen nennenswerten Folgeeinsätzen für die Regionalleitstelle Brandenburg.
Insgesamt zeigt die Einsatzbilanz, dass sich die außergewöhnliche Hitzelage vor allem in einem erhöhten Aufkommen von Vegetationsbränden widerspiegelte, während das Gesamteinsatzaufkommen im Vergleich zu einem üblichen Sommerwochenende weitgehend stabil blieb.
